18.12.2017:

Doppel CACIB in Brüssel

Luke - macht am Samstag eine gute Figur

Der schöne Luke

Claire am Samstag - da klappte es auch auf dem Tisch

Claire macht Jugend-BOB

Auch am Snntag konnte Claire die Jugendklasse gewinnen

Dank meiner Schwester, die sich wieder dazu bereit erklärt hatte, Hundesitter übers Wochenende zu sein, konnten wir zusammen kurz vor Weihnachten einen Kurzurlaub in der belgischen Hauptstadt verbringen.
Mit Luke, Leia, Luzie und Claire ging es Freitagnachmittag auf verschneiten Straßen Richtung Brüssel. Wir kamen sogar heil dort an und freuten uns, dass unser Hotel fußläufig vom Ausstellungsgelände entfernt war.
So konnten wir uns ganz entspannt auf das bevorstehende Doppelevent vorbereiten.
Am Samstag waren die Windspiele die letzte Rasse im Ring und wurden von Herrn Bart Scheerens aus Belgien gerichtet. Allerdings werden in Belgien die Tore nach dem offiziellen Einlass geschlossen und so stand uns ein langer Tag in einer doch kühlen Messenhalle bevor. Die Zeit wurde allerdings durch die Gesellschaft von Sebastian, der mit seinen beiden super erfolgreichen Hunden da war, und von Margret, die uns besuchen kam, verkürzt. Wir hatten sehr interessante Gespräche rund um Windspiele, Ausstellung und Zucht. Alleine dieser Input wäre die Reise schon Wert gewesen.
Endlich waren die Windspiele an der Reihe.
Luke ging in der Zwischenklasse an den Start und zeigte sich von seiner besten Seite. Er bekam das V1 und  musste sich einzig dem Weltsieger von Sebastian geschlagen geben, erbt aber dessen CACIB. Ein erster Grund zum Jubeln!
Claire machte ihre Sache auch wieder super und konnte die Jugendklasse für sich entscheiden und gewann am Ende auch das Jugend-BOB. Somit kann sie nun die Titel Benelux-Winnster 2017 und Belgian Junior Winner 2017
Luzie gefiel Herrn Schreerens leider nicht so sehr und sie wurde mit einem SG aus dem Ring geschickt. That´s life!
Mit Sebastian und Margret warteten wir dann auf den Ehrenring und Claire zeigte sich unbeeindruckt im Kreise aller Jugend-BOBs des Tages. Aber wie so oft wurde dem Windspiel keine Beachtung geschenkt.
Sehr zufrieden gingen wie in unser Hotel und freuten uns auf den nächsten Tag in netter Gesellschaft.

Auch am Sonntag war es sehr kühl in der Halle, aber dieses Mal waren wir besser darauf vorbereitet.
Wieder saßen wir in netter Runde zusammen und tauschten uns weiter über unsere geliebte Rasse Windspiel aus.
So verging die Zeit wieder wie im Fluge und wir durften unter den sehr strengen Augen des italienischen Richters Massimo Inzoli aus Italien unsere Hunde in den Ring bringen. Der wortkarge Richter vergab bei den Rüden nur ein einziges V und somit ging unser Luke an diesem Tag leider leer aus. Die Hälfte aller Windspiele bekam nur ein SG ... und mit einem V aus dem Ring gehen zu dürfen war eine große Ehre.
So war ich sehr nervös, als ich mit Claire unseren großen Auftritt hatte. Unsere Kleine war wieder etwas bockiger als am Vortag, konnte aber durch ihre Gesamterscheinung überzeugen und bekam das V1 in der Jugendklasse und das Jugend-BOB. Ich war super happy, drückte Claire einer Freundin in die Hand und ging gleich wieder mit Leia rein. Thorsten war mit Luzie ebenfalls in der Zwischenklasse am Start. Leia und ich wurden dann wortlos aus dem Ring geschickt, nachdem wir unsere Runde gedreht hatten. Besser lief es für Luzie, die als Siegering mit einem V1 den Ring verlies. Im Stechen ums CACIB lief sie dann gegen Sebastians Hündin Karlie (die Vize-Worldwinnerin), die sich souverän den Sieg erlief. Aber auch Luzie wird hier das CACIB erben, was wieder ein Grund für große Freude war.
Ich durfte dann nochmal mit Claire zum Stechen um Beste Hündin und dann sprach der Richter tatsächlich ein paar Worte und die waren voll des Lobes für mein Bärchen, nur sollten wir noch mehr Ringerfahrung sammeln.
Ich freute mich sehr, dass die Kleine so sehr gefällt und wir uns bis jetzt immer platzieren konnten (OK bei der WDS kamen wir wenigstens in die engere Auswahl).
Da sich das Wetter wieder verschlechterte, zogen wir es vor, so schnell wie möglich Richtung Heimat zu fahren. Wir verabschiedeten uns und verzichteten zähneknirschend auf den Ehrenring. Manchmal muss man halt vernünftig sein.
Es war dennoch ein großartiger Ausklang einer sehr gelungenen Saison 2017.
Ich freue mich sehr auf das neue Jahr und bin gespannt, was wir mit unseren Jungstern noch alles erleben werden.

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