19.04.2017:

Osterwochenende in Hoope

Thorsten mit Geordy

Leia kurz vor ihrem Auftritt

Prinzessin Leia on the move

Zum siebten Mal in Folge hieß es zumindest für einen Teil der Hunde und Thorsten: auf nach Hoope zum Saisonauftakt.
Wie jedes Jahr nahmen wir die Reise in den hohen Norden auf uns, um ein schönes Osterwochenende bei Freunden zu verbringen. Nebenbei wollten wir auch auch 2 Hunde ausstellen, die Youngsters einmessen lassen, Oskar und Freddie ihren neuen Familien übergeben und zu guter letzt sollten Geordy und vor allem Lotte zeigen, ob sie in der Winterpause das Coursen verlernt hatten.
Da 5 Windspiele für das 1. DWZRV-Siegercoursing gemeldet waren, konnte ich Sunny noch nachmelden, damit dann 6 Hunde an den Start konnten. Die Hoffnung, dass unsere frisch gebackene Oma einmal richtig coursen würde, hatten wir vor einiger Zeit begraben: Blümchen, Schmetterlinge oder was man sonst noch so auf einer Wiese finden kann, sind ja meist viel interessanter für sie, als den Plastikhasen zu jagen.
Karfreitag starteten dann die Windspiele unter dem gestrengen irischen Richter Ian Finney und das Wetter hielt sogar bis die Kleinen fertig waren. Es war sehr kalt und windig aber es blieb trocken.
Geordy konnte zum ersten Mal in der Veteranenklasse an den Start und bekam alle Anwartschaften. Besonders freute uns die klasse Bewertung unseres "alten Mannes". Und im Laufe des Richtens stellte sich dann heraus, dass ein V von diesem Richter eher die Ausnahme war.
Dementsprechend schickte ich Thorsten und Leia mit gemischten Gefühlen in den Ring. Die Mitstreiterin in der Jugendklasse erschien erst gar nicht und so war unsere Prinzessin Leia die einzige Jugendhündin. Sie konnte trotz der Kälte überzeugen und bekam das V1 mit allen Jugendanwartschaften und dem Jgd.-BOB, da der Rüde nur ein SG bekommen hatte.
Mission erfüllt: beide Hunde erhielten die Anwartschaften - was für ein gelungener Auftakt in das Osterwochenende!
Später am Tag wurden dann Oskar und Freddie von ihren neuen Familien abgeholt. Besonders schön finde ich, dass die beiden in die gleiche Stadt gezogen sind und sich öfter treffen werden.
Jetzt ist nur noch Claire bei uns, die ganz schön sparsam geschaut hatte, als die Bubis nicht mehr zurück kamen.
Leia wurde dann (so zwischen Tür und Angel) im Ehrenring mit dem Jugend-BIS-IV bedacht, bevor wir dann zur Renngrößenmessung mit dem jungen Gemüse gingen.
Das Messteam war ausgesprochen angenehm für Mensch und Hund. Leia, Luzie und Luke wurde alle mit -38 eingemessen. Jetzt kann es mit den Lizenzen so richtig losgehen und ein super Tag ging entspannt zu Ende.
Am nächsten Tag hatten wir dann alle frei. So konnten wir dann unsere 3 Kleinen für Trainingsläufe melden. Luke und Leia liefen sehr ambitioniert und wir hoffen, dass sie das nächste Mal auch mit Maulkorb ihre Lizenzläufe bestreiten werden. Mit Luzie ist es da etwas schwieriger. Sie kann sich nicht lange genug auf das Häschen konzentrieren und bricht nach einiger Zeit ab. Wir wissen ja aber, woran es liegt, und werden daran arbeiten.
Am Sonntag war dann der Tag der Wahrheit: die beiden roten Mädels und Geordy gingen zum ersten Mal nach der Baby- bzw Winterpause an den Start.
Geordy war gewohnt zuverlässig - ihm fehlt lediglich die Geschwindigkeit und etwas Ausdauer. Aber mit 8 Jahren kann er ja nicht mehr so leistungsstark sein wie noch vor Jahren.
Lotte hat nichts von ihrem unbändigen Willen eingebüßt. Auch ihr fehlte nur etwas die Kondition. Aber für 16 Wochen nach der Geburt der Welpen war sie wirklich fantastisch.
Und dann kam die größte Überraschung des Tages: Sunny, die noch nie in ihrem Leben einen Maulkorb auf hatte, lief über den Parcours als sei es das Normalste der Welt. Diese olle Alte!!! Sie wartete zwar ab und an auf ihren Mitstreiter, aber sie lief, ohne stehen zu bleiben, die ganze Strecke. Wir waren total aus dem Häuschen. Was ist nur mit unserem Clown passiert?
Bei der Siegerehrung gab es dann keine Überraschungen: Die beiden jungen Buben von Karraschs belegten wohlverdient die beiden ersten Plätze, Lotte wurde 3te, Geordy 4ter und Sunny holte sich den 5. Platz. Ein bisschen Wehmut kam dann bei mir auf, denn es war das letzte Mal, dass Schorsch in Hoope gelaufen ist und er war nirgends so oft am Start wie dort. Für mich geht damit eine Ära zu Ende.
Ein tolles Wochenende mit ausschließlich positiven Erlebnissen ging somit zu Ende und am nächsten Morgen quälten wir uns dann durch den dichten Osterverkehr in Richtung Heimat.
Schön wars!!!

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